Das Bild - Portfolio Grafikdesign

 

Im Portfolio Grafikdesign findest du neben Auftragsarbeiten auch Beispiele für meine eigenen Projekte. Wenn du dich für Compositing, Fotografie, Kunstwerke und Illustration interessierst, schau dich mal hier um: Fotografie, Compositing, Art. Unter rainbowmarbles4.me finden sich weitere Impressionen.

 

 

 

Meine Tätigkeit als Grafikdesignerin beschränkt sich natürlich nicht darauf, dein Logo oder deine Website zu erstellen. Schöpfergeists Leistungen in Sachen Grafik und Design sind vielfältig. Lass uns gemeinsam deine individuelle Wunschformel finden! Schöpfergeist ist keine Werbeagentur; ich bietet dir Grafikdesign und Texte ohne zeitaufwändiges Drumherum. Mein Fachgebiet ist (visuelle) Kommunikation.

 

 


Flyer für eine Ausbildungsmesse

Im Jahr 2013 war ich noch in meinem Beruf als Sozialarbeiterin/Diplompädagoging tätig. Aus dieser Zeit stammt der "Lehrstelle statt Leerstelle"-Flyer für eine Ausbildungsmesse an der Lutherschule Tailfingen. Der Flyer ist als Stempelkarte konzipiert, mit der die Jugendlichen an jedem Firmenstand einen Stempel sammeln und so an einer Verlosung teilnehmen konnten.

 

Von den Logos der Kooperationspartner abgesehen habe ich den Flyer komplett eigenständig konzipiert und umgesetzt. Sicherlich würde ich heute, nachdem ich mein Grafikdesign-Studium abgeschlossen habe, manche gestalterische Entscheidung anders treffen. Dennoch ist dieser Flyer meine erste Arbeit im Bereich Grafikdesign, die gedruckt und verwendet wurde. Schon allein deshalb verdient sie einen Platz auf meiner Website. :)


Logo, Schild und Flyer "Kindernotfallsprechstunde"

Im Zollernalbkreis gab es 2017 eine lebhafte Debatte über die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung, die ortsansässigen Kinderärzte am Wochenende und an Feiertagen an die Portalpraxen Reutlingen und Tübingen zu beordern. Innerhalb einer kurzen Zeit formierte sich aus der Bürgerschaft Widerstand, da Familien ein nachvollziehbares Interesse daran haben, im Notfall ohne lange Wartezeiten und weite Anfahrtswege ärztliche Hilfe für ein krankes Kind zu erreichen. Der Landkreis setzte sich ebenfalls für eine praktikable Alternativlösung ein. Schließlich erreichten Bürgerinitiative, Landrat und einige Kinderärzte, dass eine Kindernotfallsprechstunde in Albstadt eingerichtet werden konnte. Einen Artikel von mir über die Entwicklung der Debatte um die Notfallversorgung für Kinder kann hier auf der Onlinepräsenz des Albmag nachgelesen werden.

 

Zur Bekanntmachung der Notfallsprechstunde im Zollernalbkreis und dem ebenfalls betroffenen Landkreis Sigmaringen wurden Flyer gebraucht, außerdem ein Schild für die Fassade des Emma-Beck-Hauses (beim Zollernalb-Klinikum in Ebingen). Ein Logo hatte die Bürgerinitiative sich bereits gegeben, allerdings war es lediglich eine schnelle Zeichnung von Hand (siehe unten). Ich habe auf dieser Grundlage nach Wunsch der Auftraggeber ein professionelles Logo erstellt und gespendet.

 

Das Logo sollte zum einen professionell wirken, andererseits aber für die Menschen, die die ursprünglich von Hand skizzierte Version kannten, wiederzuerkennen sein. Ich habe mich daher an der Grundform orientiert und versucht, den visuellen Charakter einer (Kinder-)Zeichnung zu transportieren. Da es sich um ein Angebot für Kinder handelt, entschied ich mich für eine spielzeugartige Anmutung, die dennoch seriös genug wirkt. Das Blaulicht des Krankenwagens hebt sich aus diesem Grund vom Flatdesign-Ansatz des übrigen Signets ab. Die runde, rote Form erzeugt zusätzlich Aufmerksamkeit und bietet sich im Zusammenhang mit Kindern an.

 

Der Flyer sollte die Einsatzzeiten und den Ort der Kindernotfallsprechstunde publik machen. Er liegt bei den Kinderärzten und an anderen, öffentlich zugänglichen Stellen aus. Das Format wurde vom Kunden vorgegeben. Vom Logo ausgehend entschied ich mich für runde Formen und die Farben Rot und Blau, ergänzt durch Schwarz und Weiß. Um zu verdeutlichen, wo die Kindernotfallsprechstunde stattfindet, habe ich ein Foto des Emma-Beck-Hauses integriert, so dass die Familien eine zusätzliche Orientierungshilfe haben. Diese Perspektive ist von der Straße aus gut zu sehen. Das silbergraue Element mit Farbverlauf nimmt zum einen den gestalterischen Stilbruch im Logo wieder auf (das plastisch wirkende Blaulicht), stellt zum anderen aber auch die Verbindung zum metallenen Hintergrund des Türschilds her.

 

Format und Größe, sowie das Material des Schildes wurden vom Kunden vorgegeben. Die grundsätzlichen Erwägungen stimmen mit meinen Entscheidungen hinsichtlich des Flyers überein (der nach dem Schild entstand). Wichtig war mir zudem, dass für die möglicherweise gestressten Eltern/Patienten schon aus der Entfernung lesen können, wo die Kindernotfallsprechstunde stattfindet (Fernwirkung). Die Öffnungszeiten wollte ich so präsentieren, dass sie unübersehbar sind. Der deutlichste Kontrast zu schwarzes Schrift ist ein weißer Hintergrund; Weiß auf Rot lässt sich ebenfalls gut erkennen und verweist zudem auf medizinische Hilfe (Rotes Kreuz).

 

 


Corporate Design "Glöckle"

Für das Gasthaus Glöckle durfte ich das Corporate Design entwickeln. Das Paket bestand in diesem Fall aus einem Logo, Visitenkarten, einem Briefbogen und einer (einseitigen) Speisekarte.

 

Für das Logo habe ich den Glockenturm als Vektorgrafik umgesetzt, der namensgebend für die Gaststätte ist und früher zur Vesperzeit die Dorfgemeinde herbeiläutete. Er steht nach wie vor in der Nähe der Gaststube. Da das Glöckle neben der örtlichen Bevölkerung auch von zahlreichen Wandergruppen aufgesucht wird und in seinem urigen Originalzustand erhalten wurde, bot sich ein bodenständiger Grünton an, der an die natürliche Umgebung aus sommergrünen Wäldern und Wiesen erinnert. Für die Textiltextur mit angedeuteten Nähten habe ich mich entschieden, um den Charakter des häuslichen, handgemachten zu unterstreichen. Dorfgaststätten bildeten früher den Mittelpunkt des sozialen Lebens und dienten oft auch als Ort für gemeinsame Handarbeiten. Für den Schriftzug "Glöckle" habe ich an einigen Buchstaben im Detail gearbeitet, insbesondere das G wurde individualisiert und angepasst.

 

Einen Artikel habe ich ebenfalls verfasst; er kann hier nachgelesen werden.

 

 

 

Hinweis: Die hier abgebildete Speisekarte ist ein Muster und hat keine Aussagekraft hinsichtlich der Preise und des Angebots im Glöckle.


Illustration - Aufnäher "Blitzmerker"

 

Der Aufnäher "Blitzmerker" ist als Auszeichnung zum (vorzeitigen) Ausbildungsabschluss für angehende Elektroniker entstanden. Das Wortspiel "Blitzmerker" ist in diesem Zusammenhang mehrdeutig. ;)
Die Kombination von Gelb und Schwarz wird für Warnschilder verwendet; insbesondere mit dem Blitz als Symbol für elektrische Spannung. Der Schädel warnt vor gefährlichen (giftigen) Stoffen. Durch die drei Sterne und die Gestaltung des Aufnähers in Form eines Wappens bekommt der Aufnäher den Charakter eines Verdienstabzeichens.
Um den Entwurf von einer Vektorgrafik in einen gestickten Aufnäher übertragen zu können, waren kleinere Anpassungen nötig. Auch wenn der Aufnäher sehr sauber und detailliert gearbeitet wird, sind sehr feine Details nicht umsetzbar.

Maße: 10 cm x 8,5 cm

 

Die Aufnäher können per Mail bestellt werden. Sie sind auf der Rückseite mit einer Beschichtung versehen, die das Aufbügeln auf Textilien ermöglicht.

 

 

 


Editorial Design - Zeitschriftencover

 

Diese Aufgabenstellung aus dem Studium sah vor, ein Cover für das Wohnmagazin "ZEN" zu gestalten. Ich habe mich zunächst mit Zeitschriften im Bereich Wohnen/Spiritualität beschäftigt, sowie mit dem Begriff „Zen“. Auf einigen der Cover ist der vorgegebene Logo-Schriftzug abgebildet, den Claim habe ich selbst entwickelt. Gefragt waren unterschiedliche gestalterische Ansätze. Obwohl das fotografische Cover sehr gängig ist, haben auch illustrative Lösungen ihren Reiz.

 

 


Aquarell-Illustrationen

 

Der Kunde hat sich drei Illustrationen für die Integration in ein PC-Spiel gewünscht. Ich habe sie nach seinen Vorgaben "quick and dirty" mit Aquarellstiften gestaltet:

Das Loch im Boden, der Stolperdraht, der Eimer auf der Tür.

 

 


Illustratives Poster

 

Das Poster, das eine angriffslustige Raubkatze zeigt, ist als Entwurf während der Arbeit am T-Shirt für Cougar entstanden. Dort hatte ich mich mit dem Kunden jedoch schließlich dazu entschieden, in der gewohnten Bildsprache des Wrestling zu bleiben.

 


Illustration, Logo

 

"Wodkawaschbärs Laptoplebensversicherung" war ein Geschenk für einen lieben Freund, der auch als "Der Waschbär" bekannt ist und dazu neigt, Getränke jedweder Art über Tastaturen zu verschütten. Die größte Problematik bei diesem Entwurf stellt der Umstand dar, dass es neben Waschbären auch andere Tiere mit schwarz-weißer Fellzeichnung gibt und eine reduzierte Darstellungsweise besonders eindeutig auf den gemeinten Säuger verweisen muss. Ein Waschbär ist ein Waschbär und kein Dachs, Panda oder Stinktier, Koboldmaki oder Ringelschwanzlemur.

 

 


Logodesign "Coffe Cats"

Ein Logo für "Coffee Cats" zu entwickeln war eine Aufgabenstellung im Studium. Eine Kombination aus Katzenkopf und Tasse als Bildmarke habe ich gewählt, weil sich der Name des Unternehmens so in einem einfach zu decodierenden Symbol ausdrücken lässt. Für verschiedene Brauntöne habe ich mich entschieden, weil Kaffee, Kuchen und Schokolade mit Braun verbunden werden. Es ist branchenüblich, warm und behaglich.

 

Um nicht zu konventionell und altbacken zu wirken, könnte im Corporate Design eine Ergänzung mit Rosa- und Türkisnuancen zum Einsatz kommen. Die Pantonefarben des Jahres 2016 Rose Quartz und Serenity wären mögliche Alternativen.

 

Der Entwurf kann gut für Buttons, Kaffeebecher oder runde Leuchtreklameschilder verwendet werden. In der farbigen Version erinnert er an einen Keks oder ein Platzdeckchen, was heimelige Gefühle weckt und Lust auf Backwerk und Kaffee macht; er funktioniert jedoch auch in Schwarz-Weiß. Die Schrift wirkt cremig und unterstützt die Wirkung dadurch.

 


Mandala mit Firmenlogo

Für eine Betriebsfeier mit dem Thema Indien hatte der Kunde mich gebeten, einen Untersetzer (Bierdeckel) zu entwerfen. Die Vorgabe war ein floral anmutendes Mandala, das ausgemalt werden kann. Das Logo des Unternehmens sollte integriert werden. Für die Darstellung auf meiner Website habe ich das Signet des Auftraggebers durch Sterne ersetzt.

 

Neben einem Glasuntersetzer für das Betriebsfest könnte ich mir ein Ausmal-Mandala mit Logo oder Initialen auch gut als Geschenk für Kundenkinder vorstellen, in farbiger Form auch als Button, Aufnäher oder Give-Away-Aufdruck, insbesondere auf Taschen. Gerne fertige ich auch Ihnen Ihr ganz persönliches Mandala an.

 

 


Illustration "Pony-Tasse"

 

Das Motiv dieser Tasse wurde in Anlehnung an den typischen Stil der Serie "My Little Pony - Freundschaft ist Magie" gestaltet, die Figur selbst ist jedoch ein eigenständiger Entwurf.

 


T-Shirt-Design

 

Bei diesem Projekt ging es um die Gestaltung eines Shirts für den angehenden CoW-Wrestler "Cougar". Ich hatte Bedenken bezüglich des Namens, jedoch war dieser nicht verhandelbar. Umso mehr war es relevant, jegliche Assoziation mit älteren Frauen mit Vorliebe für junge Männer zu vermeiden. Zunächst war es schwierig, die vagen Vorstellungen des Kunden zu konkretisieren. Nachdem jedoch das sich aus der Dunkelheit nährende Gesicht einer Raubkatze als Kernelement festgelegt werden konnte, entwickelten sich die konkreten Wünsche wie Klauen, Kratzspuren und grelles Rot.

 

Wir kamen überein, ein für das Wrestling übliches, martialisches Gestaltungsprinzip anzuwenden. Im Ring wird das Oberteil ein Tanktop/Muscle-Shirt sein. Für das metallisch wirkende CoW-Logo ist Platz im Nacken, während auf dem Rücken ein Motto aufgedruckt werden kann: "A Cougar hunts everywhere, every time, every prey". Sponsorenlogos können oben an den Schultern integriert werden.

 

 

Hinweis: Auf dem Foto ist ein Model abgebildet.
Hinweis: Auf dem Foto ist ein Model abgebildet.

Fotografisches Poster

 

Schuhe aus ungewöhnlichen Blickwinkeln zu präsentieren war die diesem Plakat zugrundeliegende Aufgabe. Die verwendeten Bilder habe ich selbst gemacht.

 


Imagekampagne, Plakat

 

Drei Plakate für eine Image-Kampagne einer Stadt zu gestalten war hier der Auftrag, den wir als Studierende bekommen haben. Ich wollte nicht meine Heimatstadt dafür wählen, aber dennoch eine Region, die ich aus eigener Anschauung kenne. Ein Logo musste zusätzlich entworfen werden. Ich habe mich für die Kampagne für den "Sandwich-Entwurf" entscheiden, denn:

 

Saarlouis liegt dicht an der französischen Grenze, ist kulturell und wirtschaftlich stark dadurch geprägt und hat früher auch schon zum Nachbarland gehört. Das Logo ist daher so entworfen, dass es für Kampagnen, die ggf. nur in Frankreich oder nur in Deutschland relevant sind, geteilt und in der jeweiligen Landessprache verwendet werden kann. Ansonsten ist es als „Sandwich“ gleichermaßen für Franzosen wie Deutsche verständlich und unterstreicht die enge Beziehung der Menschen zueinander.

 

Die französische Hälfte ist in den Nationalfarben gestaltet. Für die deutsche Hälfte hat sich das aus optischen Gründen verboten. Insgesamt habe ich mich auf die Farben Gelb und Blau konzentriert, da die Sonne eine wichtige Rolle für Saarlouis spielt und Blau dazu gut kontrastiert; außerdem häufig verwendet wird. Darüber hinaus ist Saarlouis Europastadt, was durch die Farbwahl ebenfalls aufgegriffen wird.

 

 

Der alternative Logo-Entwurf kann durch seine geschwungene Linienführung Bezug zur Saar herstellen, die die Region natürlich ebenfalls stark prägt. Lebendige Bewegung, Frische und Luftigkeit können damit assoziiert werden. Die französischen Nationalfarben werden aktuell tatsächlich als Stadtfarben verwendet. Der alternative Entwurf wirkt moderner und weist im Signet einen höheren Abstraktionsgrad auf. Durch den französischsprachigen Claim und die deutsche Schreibweise der Stadt wird ebenfalls die Verbindung der Nachbarn zueinander unterstrichen.

 

 

Der Claim referenziert auf den Sonnenkönig Ludvig XIV, der die Stadt gegründet und ihr ihren Namen sowie das Wappen gegeben hat. Darüber hinaus ist das Wetter dort schon früh im Jahr oft warm und sonnig. Die Bildmarke des "Sandwich-Logos" nimmt ebenfalls auf die Sonne Bezug, folgt zudem jedoch der Kontur des ursprünglichen Grundrisses der Festungsstadt.

 

 

Bei den Anzeigen oder Plakaten war es mir wichtig, die Verbindung von Tradition und reicher Geschichte mit der modernen, attraktiven, weltoffenen Stadt von heute darzustellen. Die Anzeigen sind auf jüngere Erwachsene ausgerichtet; sprechen in der Altersgruppe aber unterschiedliche Zielgruppen an, die jedoch gemeinsam haben, erlebnisorientiert zu sein (im wörtlichen, nicht im pädagogischen Sinne). Das Bild vom Soldaten Lacroix habe ich selbst geschossen.

 

 


Screen-/Webdesign, Logo

 

Hier war die Aufgabe, die Startseite eines Unternehmens zu gestalten. Sie wurde mir im Rahmen des Studium gestellt. Ich kann keine Websites programmieren - mein Bruder Falko Retter und andere fähige Codeschreiber allerdings schon. Sollten Ihnen meine Fähigkeiten also nicht genügen, weil Sie über die Gestaltung des Look and Feel hinaus eine Umsetzung jenseits der Möglichkeiten von Baukastensystemen wünschen, bin ich dennoch die richtige Ansprechpartnerin. Ich habe mich hier dazu entschieden, die Startseite eines Kosmetikherstellers und ein entsprechendes Logo zu entwickeln.

 

„Virgin Rose“ soll Mädchen und junge Frauen ab 12 Jahren ansprechen. Entsprechend sind auch Name und Tonalität gewählt. Rosa eignet sich gut als Grundfarbe für (junge, weibliche) Kosmetikthemen und bekommt in Kombination mit Schwarz eine verführerische (sexy) Note. Weiß unterstreicht den reinen/reinigenden Aspekt der Marke.

 

Die Punkte in der Begrenzung der Mittelkonsole referenzieren auf die i-Punkte im Logo und erinnern an einen Schönheitsfleck oder einen gepunkteten Schleier. Das Bild im Header nimmt Bezug auf die Marien-Ikonografie (Virgin) in einer modischen, verführerisch-geheimnisvollen Version.

 

 Ein weiteres Beispiel für ein von mir gestaltetes Webdesign mit Logo-Entwicklung ist neben meiner eigenen Onlinepräsenz - auf der Sie sich ja aktuell befinden - die Rainbowmarbles-Seite.

 

 

 

Bei den Texten habe ich mich für eine unproblematische Darstellung auf allen Geräten für Arial als Font entschieden. Die Überschriften und die Navigation wurden in einer schmückenden, aber nicht zu verschnörkelten Schriftart gestaltet, um Lesbarkeit und dekorative Funktion gleichermaßen zu bedienen.

 

Um Leads zu generieren und Kunden einen Mehrwert zu bieten, ist die Home-Seite als Magazin/Blog angelegt. Hier gibt es Tutorials und Artikel zu Beauty-Themen; sie bietet kurze Teaser-Texte mit Bildern. Links führen zum Beitrag oder direkt aus den Teasern in den Shop oder eine Shop-Kategorie. Trennlinien sorgen für Übersichtlichkeit. Die Bilder sind in sanften Pastelltönen gehalten und heben (wo möglich) die relevanten Aspekte des Beitrags farbig hervor, während der Rest in Graustufen erscheint.

 

Die Navigation erlaubt den direkten Zugriff auf den Shop und Informationen zur Firma und Marke (Leitbild, Werte, Kennzahlen, Kontakt, etc.). Auch die Bilder sind mit einem Tutorial oder Shop-Artikel verlinkt. Sind interessierte Anwender auf der Suche nach einem bestimmten Thema oder Produkt kommen sie über die Suchfunktion oben rechts direkt ans Ziel. In der Fußzeile sind die wichtigen Daten und Social Media-Auftritte verlinkt.

 

 


Übersetzung, Texte, Fotografie, Pressearbeit, Layout und Design

Die Künstler: Rasha Deeb, Ahmed Amer und Khadija Ghanem  //  Foto: Anne Retter
Die Künstler: Rasha Deeb, Ahmed Amer und Khadija Ghanem // Foto: Anne Retter

Für die Wanderausstellung "Frauen im Krieg und auf der Flucht", die über die Sozial und Verfahrensberatung der Diakonie im Zusammenarbeit mit der Caritas realisiert wurde, durfte ich Einladungen, Flyer, ein Plakat und den 56 Seiten umfassenden Ausstellungskatalog erstellen, sowie die Zusammenarbeit mit der Presse übernehmen. Ich hatte dabei freie Hand sowohl im Hinblick auf die grafische Gestaltung als auch bei der textlichen Ausarbeitung. Zahlreiche Exponate waren zu fotografieren und für die Darstellung im Katalog aufzubereiten.

 

Zum Text:

 

Die umfangreichen Beiträge der drei syrischen Kunstschaffenden wurden mir in langen Gesprächen von ehrenamtlich dolmetschenden arabischen Muttersprachlern auf Englisch dargelegt. Insbesondere poetische Passagen waren dabei eine Herausforderung: Die Transformation eines arabischen Ursprungstextes über die englische Vermittlung in die deutsche Sprache muss einerseits für den deutschsprachigen Leser verständlich und nachvollziehbar sein, jedoch auch die lyrische Intention, den "Klang" des Schöpfers und die angesprochenen Emotionen transportieren. Mit einer rein inhaltlichen Übersetzung ist es daher nicht getan.

 

 

Zur Gestaltung:

 

Bei der Typografie habe ich mich für die Kombination eines Fonts aus Kapitälchen (Kleinbuchstaben in Form von Großbuchstaben) und einer Schriftart entschieden, die an mit Schablonen aufgesprühte, militärische Beschriftungen erinnert.

 

Üblicherweise wird für Fließtext keine Schrift mit Kapitälchen verwendet. Ich habe mich hier dennoch dafür entschieden, weil es den Lesefluss zunächst leicht verzögert, der Leser sich aber schnell eingewöhnt und die Rezeption nicht weiter durch die Typografie gestört wird. Der Inhalt sollte nicht ohne ein konzentriertes Einlassen auf den Inhalt möglich sein (kein "Überfliegen") und den Charakter eines einzigen, großen Aufschreis unterstreichen (wir empfinden Großbuchstaben als "laut"). Die "Schablonenschrift" kontrastiert optisch gut dazu und stellt den Bezug zu Rauheit und Krieg her.

 

Für die farbliche Gestaltung habe ich Gelb und Schwarz gewählt. Einerseits verstehen wir die Kombination Gelb-Schwarz als Warnung vor Gefahren (Hinweisschilder, giftige Insekten, etc.), andererseits haben die Künstler die Farben häufig verwendet. Gelb steht ihren Angaben nach in der arabischen Kultur für den Tod. Schwarz verweist auf Zerstörung und Dunkelheit und ist für die westliche Welt die Farbe von Tod und Trauer. Gelb und Schwarz stellen darüber hinaus einen auffälligen Kontrast dar, der Aufmerksamkeit erzeugt.

 

Im Katalog und den Einladungen habe ich einen grauen Seitenhintergrund verwendet, da Grau die Wirkung anderer Farben gut unterstützt und die Kunstschaffenden geschildert haben, dass Grau für sie zur bestimmenden Farbe des Krieges in ihrer Heimat geworden ist: Die ausgebombten Städte und Dörfer sind von einer grauen Staubschicht bedeckt, die Farbe ist allgegenwärtig. Die großen Seitenüberschriften sind gelb hinterlegt und erinnern an ein "Crime-Scene"-Absperrband. Bei den Seiten, auf denen Kunstwerke abgebildet sind, habe ich auf die Hinterlegung verzichtet, um den Fokus des Betrachters nicht vom Werk abzulenken.

 

 

 

Download
Ausstellungskatalog.pdf
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Fotografisch ging es hier um eine möglichst realitätsgetreue Abbildung der Kunstwerke, die jedoch nur unter provisorischen Bedingungen in der LEA Meßstetten abgelichtet werden konnten. Für die Portraits der drei KünstlerInnen im Katalog habe ich eine Darstellungsform gewählt, die an Schablonen-Graffiti erinnert. Das passt gut zur Schriftart "Gunplay" und verweist gleichzeitig darauf, dass sie als Geflüchtete neu herausfinden müssen, wer sie sind und wie sie sich im Leben verorten. Klar war für sie alle jedoch, dass sie sich mit ihrer Kunst als Form der Sprache identifizieren. Sie sind auf diese Weise auch selbst als Kunstwerke dargestellt.

 

Die Einteilung des Katalogs basiert auf der Idee, jedem Werk eine eigene Doppelseite zuzugestehen: Die Abbildung und die Daten links, auf der rechten Seite die Einlassungen des Schöpfers dazu. Da die Seitenzahl begrenzt werden musste, die Biografien aber in ihrer künstlerischen (sprachlichen) Gestaltung nicht gekürzt werden sollten und dennoch auf eine Doppelseite passen mussten, ist die Gestaltung hier gedrängter als wünschenswert ist. Ich habe dem Inhalt insgesamt Vorrang vor dem visuellen Eindruck gegeben.

 


Grußkarte

 

Das ist die Weihnachtskarte, die ich Ende 2016 an meine Kunden verschickt habe (allerdings mit glänzendem Finish). Ich wollte damit neben den Grüßen zum Jahresende auch bekannt geben, dass ich umfirmiere und Rettetexter ab 2017 von Schöpfergeist abgelöst wird. Aus diesem Grund ist das Rettetexter-Logo in Form einer Christbaumkugel integriert.